Ein unheimlich guter Artikel…
Kurz und schmerzlos, heute wieder etwas zum Lesen. Allerdings nicht von mir, sondern von Spiegel-Online zum neuen Fotobuch “Heidilicious” von Heidi Klum in Zusammenarbeit mit Rankin:

Kurz und schmerzlos, heute wieder etwas zum Lesen. Allerdings nicht von mir, sondern von Spiegel-Online zum neuen Fotobuch “Heidilicious” von Heidi Klum in Zusammenarbeit mit Rankin:
Heute habe ich mal einen kleinen anderen Tipp. In Münster gibt es mit Sicherheit so einige Stammtische, schließlich sind wir ja die lebenswerteste Stadt der Welt, was sich auch in unserer Kneipenkultur zeigt.
Zum Thema Fotografie wird’s dabei schon dürftiger. Daher ist der Folgende umso mehr hervorzuheben. Seit nun etwas mehr als 3 Jahren gibt es einen Münsteraner Stammtisch der Fotocommunity. Dieser hat sich stets durch seine Größe und seine Vielfalt an Teilnehmern ausgezeichnet. So kommen zu diesem Stammtisch nicht nur Fotografen, sondern auch Modelle, Visagisten sowie allgemein an der Fotografie interessierte Personen.
Nun könnte man vermuten, dass es sich hierbei um eine geschlossene und eingeschworene Gesellschaft handelt. Dem ist aber nicht so! Der Stammtisch ist für jeden Interessierten offen, egal wieviel Erfahrung besteht oder welcher Zweig der Fotografie in erster Linie verarbeitet wird.
Beim FC-Stammtisch treffen somit stets Anfänger auf Profis sowie Gleichgesinnte untereinander und verbringen einen geselligen Abend mit Fachgesimpel und Fotoergebnissen.
Da der Stammtisch nur alle zwei Monate tagt, ist der nächste der letzte FC-Stammtisch in diesem Jahr!
Am 26. November um 19 Uhr finden sich wieder (hoffentlich) zahlreiche Personen im la tapia an der ehemaligen Germaniabrauerei zusammen. Weitere Details und – falls ihr in der FC Mitglied seid – die Anmeldung findet ihr unter folgendem Link:
http://www.fotocommunity.de/pc/calendar/display/18106
Eine Anmeldung ist nicht Pflicht, es hilft je nachdem aber das Interesse vorab abschätzen zu können. Letztendlich heißt es: wer kommt, der kommt!
Vielleicht sieht man sich ja!
Auch wenn es für viele nicht gerade ein Grund zum Jubeln ist: der Sommer ist wohl wirklich nun vorbei!
Die kalte Jahreszeit beginnt. Die Nächte werden länger, die Tage kürzer. Und doch gibt es so viel zu sehen! Ich bin gespannt auf die herbstliche Jahreszeit mit dem rotgefärbtem Laub sowie den Winter mit den kahlen Ästen und – wer weiß – so einigen weißen Tagen.
Ich habe bereits diverse Ideen für Fotoshootings in der kalten Jahreszeit auf die ihr euch freuen dürft! Wer sich berufen fühlt dabei mitzuwirken, darf sich natürlich gerne mal melden.
Hier nun ein Bild als Abschied aus dem diesjährigen Sommer.

Unter diesem Titel verbirgt sich meine persönliche Einstellung zur Fotografie. Ich entscheide für mich selber, was ich thematisch in meinen Fotos verarbeite, welche Stilrichtungen ich einschlage und was für Ziele ich mir setze. Ein Vorteil, den Hobbyfotografen gerne mal vor lokalen Fotostudios haben.
Jede Aktivität hat dabei natürlich seine Höhen und Tiefen, seine anstrengenden und gloreichen Moment sowie Pflicht und Genuss. Doch im großen und Ganzen, warum etwas fotografieren, hinter dem man nicht vollständig steht oder mit dem man sich nicht persönlich identifizieren kann?
Ich sehe jede Woche auf’s Neue lieblos gestaltete Fotos von Leuten, die Fortschritte, Erfolge und Ideen in ihnen fremden Bereichen erzwingen wollen, anstatt Sachen zu fotografieren, die ihnen viel eher liegen würden. Sowohl hauptberufliche Fotografen, als auch Hobbyfotografen sollten in meinen Augen stets eines mitbringen: Leidenschaft und Spaß!
Natürlich habe ich auch schonmal Shootings durchgeführt, die mir nicht zugesagt haben und bei denen ich mich mit der Idee nicht recht identifizieren konnte. Letztendlich hat man allerdings in meinen Augen genau das in den Ergebnissen gesehen!
Erst gestern habe ich in einem Vortrag von Calvin Hollwood noch die Aussage gehört
“Wenn ich da keinen Spaß dran habe, dann lasse ich es sein!”
Natürlich! Wer würde das denn auch schon machen? Und warum sollte man das machen? Das würde man ja höchstens für… ah, ja, das liebe Geld. – Wer hat nicht schon bei verschiedenen Produkten, Angeboten und Ergebnissen irgendwelcher Arbeiten gedacht, dass es dabei doch sicher nur darum geht, Geld abzukassieren?
Wer darauf angewiesen ist und es hauptberuflich als einzigen Unterhalt betreibt, der ist in seiner Wahl natürlich stärker eingeschränkt. Dies trifft vor allem dann zu, wenn man noch keine eigene Stilrichtung hat, die man vertreten kann und wegen der man persönlich aufgesucht wird.
Dennoch suchen viele Hobbyfotografen das Geld und orientieren in der Richtung ihre fotografische Ausrichtung. Schade, denn zum Einen nehmen sich viele dadurch selber den Spaß an der Fotografie und zum Anderen erhalten Kunden auf diese Weise Ergebnisse, die (manchmal auch erst bei genauerer Betrachtung) nicht den Level haben, den sie haben könnten.
Mir persönlich sind daher in den Bereichen, die ich fotografiere nicht nur meine eigenen Vorlieben wichtig, sondern auch meine Kunden. Denn wenn ich bereits Leidenschaft und Spaß in den Bereich mit hineinbringe, dann doch auch die restlichen Zutaten wie Engagement, Pflichtgefühl und den nötigen Ernst an der Arbeit.
Seid ihr von dem überzeugt, was ihr fotografiert? Und was sind eure Gründe?
Heute leider wieder nur Text. Fotos folgen allerdings bald!