Olympus OM-D Workshop

Frisch zurück vom “Workshop” zur neuen Olympus OM-D Kamera bei Ralph Man heute im äußerst verregneten Münster. Unterhaltsame vier Stunden, drei Modelle an je einem Set und geschätzte 15 weitere Fotografen, unter anderem – witziger Weise zufällig – auch Timo Bühring.

An einer mega coolen, heruntergekommenen Location, die alleine schon der Hingucker schlechthin war, wurde fotografiert, was das Zeug hielt.

Die Kamera wurde in Windeseile zu Beginn vorgestellt und allen einen Einweisung gegeben. Insgesamt ein ziemlich witziges, ausgeklügeltes Stück Technik. Ich war am Anfang sehr begeistert. Ein retro Design Gehäuse, das ohne den beim Workshop angeflanschten Hochformatgriff echt sexy ist, ein digitaler Sucher, der recht hoch gelobt wird laut testberichten und sich auch schon sehen lassen konnte und eine Software die ich relativ schnell begriff und davon lebt, dass man zusätzliche Filter auf die neben den RAWs erstellten JPGs anwendet.

Nach kurzer Zeit findet man an diesen Filtern schon irgendwie Gefallen aus meiner Sicht. Allerdings kam für ein richtiges, schnelles Shooting, der Autofokus und Auslösegeschwindigkeit nicht ganz hinterher, was das Erlebnis etwas trübte. Außerdem ließ sich der Fokuspunkt nie so wirklich gezielt setzen, was hier und da die angewendeten Filter auch negativ wirken ließ.

Ralph Man fasste es insgesamt schon gut zusammen, die Kamera ist super für unauffällige Outdoorfotografie, Reisen und Shootings, ohne großes Aufsehen und auch ohne großen Aufwand und Gewicht, darüber hinaus mit vglsw. durchaus professionell anmutenden Fotos. Und auch auf dem Workshop ließ sich einiges damit machen. Wizig war, dass man mit der Kamera und hinterher nur noch genutztem “Liveview” auf dem Display Fotos machte, die man sonst so nie gemacht hätte. Echt… unkompliziert!

Einziger Punkt, der da noch schmerzt, ist der Preis von jenseits 1000 EUR für die Kamera ohne Objektiv.

 

Anbei ein paar Ergebnisse, die mit den beschriebenen – eher dezent gewählten – Filtern angewendet so aus der Kamera kamen. Photoshop wurde nur zur Verkleinerung und Anordnung genutzt. Ich gestehe allerdings, dass die verkleinerte Größe den Fotos durchaus guttut 😉

 

Vielen Dank an Ralph Man, die Visas, die Location und die drei Modelle! Achja und Olympus 😉

Wen es interessiert, das war zwar der letzte Workshop in Münster, doch in anderen Städten gibt es noch Weitere bis zum 26. August 2012:

http://special.olympus.eu/omd-workshop/

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